GELD UND LEBEN

Auftrieb für die persönliche und berufliche Entwicklung, Geldanlage und finanzielle Freiheit

Mit Mengenlehre zum Traumjob

Für alle, die sich auch immer mal wieder Gedanken über ihren derzeitigen Job, einen Jobwechsel und den ultimativen Traumjob machen hier ein Template, um die Gedanken zu sortieren.

mengenlehre traumjob
Ohne Worte – mit Worten hier.

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zur Erinnerung: antichambrieren

antichambrieren Ankleidezimmer

(Photo: Bayerische Schlösserverwaltung)

Kürzlich ist mir dieses Wort begegnet. Um es in Erinnerung zu behalten hier eine kleine Notiz dazu.

Antichambre ist das Vorzimmer. Genauer das Ankleidezimmer vor dem herrschaftlichen Schlafzimmer zu dem nur der Kammerdiener Zugang hat. Möchte man bis dahin vordringen, benötigt man schon einiges Durchsetzungsvermögen, Intriganz oder Bestechungsgeld.

Antichambrieren bedeutet

  • im Vorzimmer warten
  • langes Warten oder mehrmaliges Vorsprechen im Vorzimmer höhergestellter Persönlichkeiten oder Behörden
  • durch beharrliches, wiederholtes Vorsprechen etwas zu erreichen suchen

Benutzt wird das Wort in der Regel im Sinne seiner abwertenden Bedeutung

  • in den Vorzimmern der Großen und Mächtigen verkehren und diesen dort schmeicheln
  • mit Buckeln und Kriechen eine Gunst oder Gnade von den Großen erschleichen
  • unsaubere, heimliche Machenschaften wie Klinkenputzen, Intriganz, Bestechung
  • einschmeicheln, katzbuckeln, einschleimen, speichellecken, Kratzfüße machen

"Er musste lange antichambrieren, bis er endlich sein Ziel erreichte."

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Loslassen – sich von Lebensabschnitten verabschieden

  • Träume fliegen lassen
  • Menschen ziehen lassen
  • innere und äußere Einschränkungen akzeptieren 
  •  

Verlust hat zunächst einen negativen Klang. Gleichzeitig ergibt sich aber auch eine riesige Chance, denn Loslassen heißt auch Freiräume schaffen für neue Ideen, Chancen, Lebensabschnitte.

Tipp: Setzen sie sich fixe Termine, um sich von Lebensabschnitten und Dingen zu verabschieden

Wir müssen lernen, das Leben geschehen zu lasse, statt es mit Gewalt kontrollieren zu wollen.
Eskalation des Engagement -> gewaltige Fehlinvestitionen
Dahinter steckt die Furcht zugeben zu müssen, dass man sich vielleicht geirrt hat und sich umsonst so viel Mühe gegeben hat.

Tipp: Weg mit altem Plunder!  Platz schaffen für Neues

Doch wer krampfhaft an unrealistischen Träumen festhält oder geplatzten Illusionen hinterher hängt, schadet unter Umständen massiv seiner Gesundheit.

Tipp: Eine Gedankenreise in die Zukunft unternehmen
Zum Beispiel: Ausstieg aus dem Job: Wie werden Sie in einem Jahr über die neue Situation denken? Was hat bis dahin die Lücke gefüllt, welche Freiräume eröffnen sich?

Großzügigkeit ist die schönste Art des Loslassens: Gib Zeit, Interesse, Verständnis, Zuwendung oder Loyalität.
Loslassen ist auch eine Chance zur Bilanz: Habe ich bisher genug von dem getan, was ich wirklich wollte und was mir Spaß macht?

Tipp: Symbolische Handlungen können helfen
Schreib deine Gedanken auf einen Zettel und verbrenne ihn.

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Gelassenheit – die Eigenschaft der Unternehmer

Stoizismus – Ein praktischer Leitfaden für Entrepreneurs

There is nothing the busy man is less busied with than living; there is nothing harder to learn. – Seneca

Tim Ferriss hat in seinem Blog eine schöne Zusammenfassung des Stoizismus veröffentlicht. Ein philosophisches System mit Praxisbezug. Die kleine Zusammenfassung erspart es einem zunächst, sich durch etliche dicke Schinken zu quälen, wobei am Schluss eine Literaturliste geliefert wird, wenn man dann doch tiefer einsteigen möchte.

Lucius Seneca , Marcus Aurelius und Epictetus , wesentliche Vertreter des Stoizismus liefern einfache und praktische Regeln für effiziente Ergebnisse bei geringst möglichem Aufwand. Zweck ist eindeutig die praktische Anwendung. Negative Gefühle können damit umgewandelt werden in eine positive Perspektive.

Hier die drei wichtigsten Übungen
Praktiziere das Unglück
Trainiere deine Wahrnehmung
Alles ist vergänglich

1. Praktiziere das Unglück

It is in times of security that the spirit should be preparing itself for difficult times; while fortune is bestowing favors on it is then is the time for it to be strengthened against her rebuffs. – Seneca

  • einige Tage im Monat sollte man bewusst in Armut leben, weniger essen, alte Kleidung tragen; nicht nur darüber nachdenken, sondern die Armut wirklich leben
  • Luxus ist die gefährlichste Art der Sklaverei, da man ständig Angst hat, dass er einem genommen wird
  • praktiziere deine Ängste, als Simulation im Kopf oder auch in der Realität

2. Trainiere deine Wahrnehmung

Choose not to be harmed and you won’t feel harmed. Don’t feel harmed and you haven’t been. -Marcus Aurelius

  • wenn du ein Problem umdrehst, so wird alles schlechte zu einer neuen Quelle des Guten, einer neuen Chance
  • Unternehmer nutzen günstige Gelegenheiten, erschaffen sich ihre Chancen, Stoiker verwandeln ein Hindernis in eine Chance
  • es gibt kein Gut und Böse, sondern nur die eigene Sichtweise und du kontrollierst deine Sichtweise

3. Alles ist vergänglich

Alexander the Great and his mule driver both died and the same thing happened to both. – Marcus Aurelius

  • erinnere dich, wie klein du bist und wie klein die meisten Dinge sind
  • Erfolge sind vergänglich , aber du kannst jeden Tag bescheiden, ehrlich und bewusst leben, das kann dir niemand nehmen
  • das Ziel ist es, jeden Tag glücklich zu sein und von dem umgeben zu sein, was dir wertvoll ist

Gelassenheit ist ideal für ein entrepreneurial Life

Stoiker haben ehrlich und selbstkritisch darüber geschrieben, wie man besser, glücklicher und problembewusst leben kann. Praktiziertes Unglück macht dich stärker, in einem Unglück kann auch eine Chance liegen. Stoizismus bietet also konkrete Tipps für ein besseres Leben. Wir sollten jede Hilfe annehmen, die wir bekommen können und wir können auch selber helfen.

Life is hard, brutal, punishing, narrow, and confining, a deadly business. – Epictetus

Hier noch mehr Zitate von Marcus Aurelius und Seneca

Marcus Aurelius

“So other people hurt me? That’s their problem. Their character and actions are not mine. What is done to me is ordained by nature and what I do by my own.”

“Today I escaped from anxiety. Or no, I discarded it, because it was within me, in my own perceptions—not outside.”

“When you wake up in the morning, tell yourself: The people I deal with today will be meddling, ungrateful, arrogant, dishonest, jealous and surly. They are like this because they can’t tell good from evil. But I have seen the beauty of good, and the ugliness of evil and have recognized that the wrongdoer has a nature related to my own–not of the same blood or birth, but the same mind, and possessing a share of the divine. And so none of them can hurt me.”

“Because your own strength is unequal to the task, do not assume that it is beyond the powers of man; but if anything is within the powers and province of man, believe that it is within your own compass also.”

Seneca

“What progress have I made? I am beginning to be my own friend.’ That is progress indeed. Such a people will never be alone and you may be sure he is a friend to all.”

“Show me a man who isn’t a slave; one who is a slave to sex, another to money, another to ambition; all are slaves to hope or fear. I could show you a man who has been a Consul who is a slave to his ‘little old woman’, a millionaire who is the slave of a little girl in domestic service. And there is no state of slavery more disgraceful than one which is self-imposed.”

“Count your years and you’ll be ashamed to be wanting and working for exactly the same things as you wanted when you were a boy. Of this make sure against your dying day – that your faults die before you do.”

“Nothing, to my way of thinking, is a better proof of a well ordered mind than a man’s ability to stop just where he is and pass some time in his own company.”

“Cling tooth and nail to the following rule: not to give in to adversity, never to trust prosperity and always take full note of fortune’s habit of behaving just as she pleases, treating her as if she were actually going to do everything that is in her power.”

Weiterlesen – die (englischsprachigen) Literaturempfehlungen von Tim Ferriss


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5 Why – Warum treibe ich nicht regelmäßig Sport?

Wie man die Five Why Analyse im privaten Bereich anwenden kann, um passive Hindernisse zu überwinden

5 Five Why Warum Baumdiagramm
Ich möchte gerne 4 mal die Woche Sport treiben, aber mit größter Mühe schaffe ich es gerade 4 mal im Monat. Warum? Weil ich meist recht spät von der Arbeit heim komme und dann zu müde bin? Ist das der wirkliche Grund?
Spielen wir das Five Why – Spiel, um der Sache auf den Grund zu gehen:

Warum treibe ich nicht regelmäßig Sport?

  • Ich möchte 4 mal pro Woche Sport treiben, schaffe es aber gerade 1 mal pro Woche. Warum?
  • Weil ich müde bin, wenn ich von der Arbeit heim komme. Warum?
  • Weil es schon spät ist, wenn ich daheim bin. Warum?
  • Weil ich morgens recht spät zur Arbeit gehe und dann mindestens 8 Stunden arbeiten muss. Warum?
  • Weil ich morgens nicht direkt nach dem Weckerklingeln aufstehe. Warum?
  • Weil ich abends zu lange vor dem Fernseher sitze.

Lösung: Nicht jeden Abend ziellos durch die Programme zappen -> früher schlafen gehen -> konsequent früher die Arbeit verlassen -> ausgeruhter zu Hause ankommen -> regelmäßig trainieren

Das Beispiel ist stark vereinfacht, aber es zeigt, dass man mit der 5 Why Analyse auch im privaten Bereich schnell sehr nützliche Ergebnisse erzielen kann. Man sollte diese Technik also nicht nur im Beruf anwenden.

Passive Hindernisse

Passive Barrieren die uns daran hindern, unser Verhalten zu verändern gibt es viele und wenn man sie erstmal identifiziert hat, kann man mit konkreten Aktionen dagegen vorgehen. Passive Barrieren hindern uns z.B. daran, gesünder zu essen, mehr Sport zu treiben oder den Kontakt mit Freunden und Familie regelmäßig zu pflegen.

Kleine Änderungen können schon ausreichen, um daran etwas zu ändern. Wir müssen nur sofort beginnen!

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Die richtige Berufswahl – Wie finde ich meinen Traumjob?

Jobwechsel und Neuanfang – Welcher Beruf passt zu mir?

Habe ich mich eigentlich damals wirklich für einen Beruf entschieden oder nur für ein Studienfach? Ich kann für mich sagen, dass ich mich für das Studium der Wirtschaftswissenschaften entschieden habe, aber nicht für einen konkreten Beruf. Einen Traumjob habe ich damals nicht vor Augen gehabt. Sehe ich ihn jetzt?  Oder ist nun vielleicht der Moment gekommen, das eigene Leben noch mal neu anzugehen? 

  • Was treibt mich wirklich an?
  • Was ist mir wichtig?
  • Wofür springe ich freiwillig morgens aus dem Bett?
  • Was fasziniert mich so, dass ich dafür die Nacht durcharbeiten würde?
  • Was ist in mir drinnen los, was sind meine Leidenschaften?

Ich bin ein Individualist, kreativ, handwerklich und wünsche mir selbstbestimmtes Arbeiten.
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