GELD UND LEBEN

Auftrieb für die persönliche und berufliche Entwicklung, Geldanlage und finanzielle Freiheit

Simplify your Kleiderschrank

simplify sparen finanzielle Freiheit

(Photo: bpk)

Auf dem Weg zum vorgezogenen Ruhestand  muss man sparen wo man kann. Bei earlyretirementextreme habe ich sehr unterhaltsame Beiträge gefunden, wie man speziell bei Kleidung viel Geld sparen kann. Ein schöner Aufhänger für einen Beitrag in der Sommerpause.
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Beherrsche deine persönlichen Finanzen

Die Psychologie der Automatisierung

Im 4HWW-Blog von Tim Ferris gibt es einen interessanten Artikel von Ramit Sethi.

We’ll get to creating an automatic personal-finance system for you in a second. And you can focus on the things that matter to you, instead of being a slave to your personal finances.

Denkt man an die eigene Altersvorsorge, stellen sich viele Fragen: Soll man noch mehr sparen, wo soll man noch sparen, wie soll man das Geld investieren…?

Wir stehen einer Fülle von Finanzprodukten gegenüber, die wir mehr oder weniger verstehen. Bieten sich zu viele Auswahlmöglichkeiten, so reagieren die meisten Menschen immer gleich: sie tun erstmal nichts! (Barry Schwartz: The Paradox of Choice: Why More is Less)

Too many choices

Using automation to reduce choices and dominate your money.

Nicht der Wille allein reicht hier aus, sondern die Psychologie der Automatisierung ist entscheidend, um seine Finanzen erfolgreich zu beherrschen.
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Finanzielle Freiheit visualisieren

Visualisieren als Methode, um seine Ziele im Auge zu behalten und die Motivation aufzufrischen

Anfang des Jahres ist ein guter Zeitpunkt, sich mal wieder die Meilensteine zur finanziellen Freiheit vor Augen zu führen:

Finanzielle Freiheit visualisieren

Eine Rendite >12% ist derzeit sicherlich ambitioniert. Meine Strategie für die drei Schritte sieht derzeit so aus:

Finanzielle Freiheit inhaltlich

Hier die PowerPoint Folien zum Download und zur weiteren individuellen Bearbeitung.

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Haushaltsbudget – Wie kontrolliere ich meine monatlichen Ausgaben einfach und effektiv?

  • man legt den Betrag fest, den man max. pro Monat ausgeben möchte und hält ihn auf dem Girokonto vor
  • daraus werden dann alle Rechnungen beglichen, das übrige Geld wird gleich auf ein Tagesgeldkonto o.ä. überwiesen
  • dabei sollte natürlich ein Puffer eingeplant werden

Hört sich erstmal recht einfach an. Und wie lege ich nun den Maximal-Betrag fest?
Dazu sollte man sein Haushaltsbuch der vergangenen Monate zu Rate ziehen. Wie viel Geld hat man in den vergangenen Monaten ausgegeben, wie hoch war der Maximal-Wert?
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Vom Haushaltsbuch zum privaten Budgetplan

Mit dem Budgetplan Spar-Potentiale aufdecken und finanzielle Ziele schneller erreichen

Habe ich mein Excel Haushaltsbuch für einige Monate mit Zahlen befüllt, entsteht ein guter Überblick über die aktuellen Einnahmen und Ausgaben. Jetzt ist es an der Zeit sich zu überlegen, ob man für die jeweiligen Posten tatsächlich soviel ausgeben will. Hierzu kann ich das Excel-Sheet zu einem privaten Budgetplan erweitern. 

  1. Dazu füge ich noch zwei Spalten für Jahres- und Monats-Planzahlen ein.
  2. Diese Spalten befülle ich dann so, wie ich mir meine Einnahmen- und Ausgaben-Situation wünschen würde.
  3. Dabei kann es zunächst nebensächlich sein, ob die Werte im Moment realistisch erscheinen.

Das ganze sieht dann so aus: 

Privater Budgetplan in Excel

Privater Budgetplan in Excel

 

Über das Erreichen dieser Werte kann man sich später Gedanken machen, bzw. man kann den Plan ja jederzeit wieder anpassen.

Beim jonglieren mit den Zahlen wird man aber in jedem Fall die ein oder andere Sparmöglichkeit entdecken und das ganz ohne aufwendige Finanzsoftware.

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Der erste Schritt zu finanzieller Freiheit

Meine Rücklage für 12 Monate

ToDo-Liste für finanziellen Schutz

1. Zeitraum bestimmen
2. monatliche Ausgaben ermitteln
3. Höhe der Rücklage berechnen
4. Tagesgeldkonto einrichten und SPAREN

Wie lange möchte ich abgesichert sein?

Der erste Schritt im Rahmen einer langfristigen Vermögensplanung ist, sich einen finanziellen Schutz für einen bestimmten Zeitraum zu schaffen. Damit bin ich geschützt im Fall eines plötzlichen Einkommensausfalls z.B. durch Arbeitslosigkeit. Den Zeitraum, den ich absichern möchte, muss ich natürlich entsprechend meiner Risikoneigung selbst definieren. Ich habe für mich 12 Monate gewählt. Das heisst, ich kann mir die Freiheit nehmen zu kündigen  und habe dann 12 Monate Zeit, mich neu zu orientieren oder einfach ein Sabbat-Jahr zu geniessen. Die laufenden Ausgaben kann ich dabei problemlos aus meinen Ersparnissen bestreiten.

Wieviel Geld benötige ich pro Monat?

Um mir einen Überblick über meine monatlichen Ausgaben zu verschaffen genügt ein einfaches Haushaltsbuch in Excel. Damit werden alle Einnahmen und Ausgaben, die in meinem Kontoauszug auftauchen erfasst. Ich unterscheide dabei drei Kategorien

  • Einnahmen
  • fixe Ausgaben
  • variable Ausgaben

Die drei Gruppen unterteilt man dann entsprechend den eigenen Erfordernissen. Mein Haushaltsbuch in Excel sieht derzeit so aus:

Haushaltsbuch Excel monatliche Ausgaben

Excel Haushaltsbuch

Damit habe ich nach ein paar Monaten einen guten Überblick über meine durchschnittlichen monatlichen Einnahmen und Ausgaben und kann sehr genau sagen, wieviel Geld ich nun pro Monat/Halbjahr/Jahr benötige.

Anfangs ist es noch interessant, die Einnahmen und Ausgaben monatlich zu erfassen, nach spätestens einem Jahr reicht es auch, dass Haushaltsbuch alle 3 Monate zu aktualisieren (siehe auch  Zeit sparen – Aufgaben bündeln ). Dafür benötige ich nur rund 15 Minuten pro Quartal, daher benutze ich auch keine aufwendigere Software wie Quicken o.ä..

Wieviel muss ich nun konkret ansparen?

Da ich nun meine Ausgaben pro Monat genau benennen kann, ergibt sich mein Sparziel für den finanziellen Schutz wie folgt:

Rücklage = Ausgaben pro Monat x Anzahl der Monate, die ich absichern möchte

Betragen meine durchschnittlichen Ausgaben pro Monat z.B. 2000 Euro, muss ich 24.000 Euro ansparen, um 12 Monate lang abgesichert zu sein.

Wie spare ich?

Nun weiß ich also, wie hoch die Rücklage sein soll und wir kommen zum Kern der Sache: SPAREN. Da es ja eine Rücklage für Notfälle ist, muss das Geld schnell verfügbar sein. Daher nutze ich hierfür ein Tagesgeldkonto kombiniert mit Festgeldanlagen. Muss ich die Rücklage in Anspruch nehmen, brauche ich ja nicht gleich den gesamten Betrag von 24.000 Euro, sondern jeweils nur einen Betrag in Höhe meiner monatlichen Ausgaben. Daher kann ich z.B. nur 10.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto vorhalten und die übrigen 12.000 Euro zeitlich gestaffelt in Sparbriefen mit höherer Verzinsung anlegen. Sofern das Geld schon vorhanden ist, ansonsten heißt es natürlich erstmal so viel möglich monatlich auf dem Tagesgeldkonto sparen. Wieviel im Monat zum Sparen zur Verfügung steht, kann ich gut aus meinem Haushaltsbuch-Excel-Sheet ablesen.

Für diesen ersten Schritt zur finanziellen Freiheit benötige ich keine komplizierten Geldanlage-Startegien, sondern einen guten Überblick über meine Einnahmen und Ausgaben und etwas Ausdauer beim monatlichen Sparen…

Konkret sieht meine Anlagestrategie für den finanziellen Schutz so aus: Geldanlage Tagesgeld und Sparbriefe

siehe auch: Die drei Meilensteine auf dem Weg zur finanziellen Freiheit

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