Goldbarren bei der Hausbank kaufen?

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Im März habe ich bereits zum Thema Goldkauf bei pro aurum und den dabei anfallenden Kosten geschrieben. Dazu gab es einen Kommentar von clarity, dass der Goldkauf bei der Bank in der Regel günstiger sei. Inzwischen habe ich einige Erfahrungen mit dem Goldkauf über die Hausbank gesammelt, in diesem Fall ist das die Dresdner Bank, und möchte diese hier kurz notieren:
Beispiel 50g Goldbarren
Preis der Feinunze Gold: 701,56 Euro (1034,80 Dollar; 1,475 Euro/Dollar)
Preis für 50g: 1127,91 Euro
Preis für 50g Dresdner Bank: 1176 Euro
Damit ergibt sich ein Aufschlag von 48 Euro, d.h. 4,3%.
Zum Vergleich der Preis bei pro aurum: 1178 Euro + ggf. Versandkosten
Alle Preise vom 29.10.2009.
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7. September 2009 • 08:00
Kostenloses Ebook: Gold and the Gold Standard von Walter Kemmerer

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Gold ist in aller Munde und aller Schließfächer. Aber wer kennt schon die geschichtlichen Ursprünge des Goldstandards und von Gold als Zahlungsmittel so genau?
Bereits 1100 B.C. zirkulierte Gold als Zahlungsmittel in China. Und gelegentlich hatte Gold auch Konkurrenz durch andere Metalle bekommen. Hammurabi, erster König von Babylon, nutzte 1870 B.C. beispielsweise Silber als Zahlungsmittel.
Ein zeitloses Buch zu einem brandaktuellen Thema – und das ganze auch noch kostenlos zum download.
Gold and the Gold Standard von Walter Kemmerer (1944) findet man als PDF bei mises.org.
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Entscheidend für die Richtung des Goldpreises ist die Richtung des Dollars

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schwacher Dollar → wirkt inflationär auf weltweite Liquidität → US-Notenbank kann theoretisch Geld ohne Ende drucken, aber kein Gold herstellen → damit ist Gold gefragt als Alternativwährung zur Leitwährung Dollar
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Aufwertung des Dollar → Verknappung der globalen Liquidität → deflationäre Wirkung → das trifft auch den Goldpreis
Goldbesitzer können jedoch nicht durch Konkurs eines Schuldners enteignet werden. Somit bietet Gold in beiden Fällen einen gewissen Schutz. Und gegenüber Deflation gilt Inflation als das kleinere Übel.
Aber wie sagte schon Bankier Carl Fürstenberg
Inflation oder Deflation sind nur zwei Fremdwörter für Pleite.
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Wenn der Goldpreis bald bei rund 6000 Euro liegt, möchte ich natürlich auch dabei sein. Also habe ich die Gelegenheit genutzt, als bei pro aurum mal wieder 10g Goldbarren verfügbar waren und zu 257 Euro geordert.

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Dazu habe ich noch ein paar Berechnungen angestellt:
Preis der Feinunze (31,1g) Gold notiert aktuell bei 712,74 Euro
Preis für 10g Gold damit 229,18 Euro
Ergibt sich also eine Differenz zwischen Goldnotierung und Verkaufspreis von pro aurum von 27,82 Euro oder ein Aufschlag von 12%. Also etwas höher als der gängige Aufschlag von rund 10%.
Zusätzlich wären noch Versandgebühren von ca. 20 Euro zu berücksichtigen, wenn man keinen Edelmetallhändler in der Stadt hat.
Da wird es dann schon teuer und der Goldpreis muss schön in den vierstelligen Dollar-Bereich klettern, damit man hier mal einen Gewinn realisieren kann.
Wo kauft ihr euer Gold, oder seid ihr etwa schon aus der Herde der Krisen-Goldkäufer ausgeschert?
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Kehren wir bald zu konvertiblem Geld zurück?

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Die Zentralbankgeldmenge würde damit an die Goldreserven des Währungsraums gekoppelt. Papiergeld kann jederzeit zu einem bestimmten Verhältnis gegen Gold eingelöst werden.
Die Wirtschaftswoche hat auf dieser Basis in Ausgabe 8/2009 den Gleichgewichtspreis je Feinunze Gold verschiedener Währungen errechnet.
So würden sich für US-Dollar und Euro folgende Goldpreise ergeben
- $ 6314 (aktuell 898 )
- € 3295 (aktuell 692 )
Also noch einiges Potential nach oben! Wer an die Rückkehr des Goldstandards glaubt, sollte sich schon mal mit Goldbarren eindecken, oder doch lieber Minenaktien?
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Ist es sinnvoll, jetzt Gold zu horten? Oder kauft man besser Minenaktien?

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Die Empfehlung von Fondsmanager Markus Mezger (in Börse Online 6/2009):
Es ist durchaus sinnvoll, 5% seines Vermögens in Goldbarren oder Goldmünzen zu investieren, als Versicherung gegen den Zusammenbruch der Weltwirtschaft.
Erzielt man damit aber auch eine satte Rendite?
Wohl eher nicht, Gold bewegt sich in der Regel gegenläufig zum Dollar.
Das derzeitige Geldmengenwachstum schwächt den Dollar, so dass der Gewinn aus einem steigenden Goldpreis vom sinkenden Dollar wieder aufgefressen wird.
Eine mögliche Alternative sind Minenaktien oder Fonds
Goldaktien sind 2008 eingebrochen, auf dem derzeitigen Niveau ist eine weitere Korrektur daher unwahrscheinlich, eher wird es eine Gegenbewegung geben.
Eine Währungsreform hält Markus Mezger für eher unwahrscheinlich.
Ganz im Gegensatz zu Crashprophet Roland Leuschel (in Börse Online 7/2009).
Zunächst wird es wieder an Gold gebundenes Geld geben und spätestens 2014 eine neue Währungsreform. Für 100 Alt-Euros gibt es einen Gold-Euro. Der Preis für eine Feinunze Gold wird dann bei 5000 Alt-Euro liegen.
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